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Netzwerktagung "Antifeminismus begegnen - Demokratie stärken"

Ein Austausch über Wissen, Erfahrungen und Strategien

Die Netzwerktagung will bundesweit Menschen bzw. Organisationen unterschiedlichster Art zusammenbringen. Unser Ziel ist es, gemeinsam und solidarisch Antifeminismus zu erkennen und kritisch zu begegnen.

Eine zweitägige Netzwerktagung mit Inputs, Workshops und viel Raum für Austausch und Vernetzung:

Das gesellschaftspolitische Klima hat sich verändert. Feminismus ist so präsent wie nie: Themen der Vielfalt und Selbstbestimmung werden ernster genommen, auch von der Regierungskoalition.

Gleichzeitig begegnen uns auch konservative bis extrem rechte Widerstände gegen u. a. Antidiskriminierung, vielfaltsfördernde Arbeit und die Stärkung von Frauen und LGBTIQA+. Starre Vorstellungen von Geschlechtern, Familienidealen oder auch andere vermeintliche „Traditionen“ werden verteidigt. Manchmal sogar orchestriert und das über Ländergrenzen hinweg – bis in die sogenannte gesellschaftliche Mitte.

Antifeminismus hat viele Gesichter. Antifeministische Anfeindungen finden wir im beruflichen, ehrenamtlichen oder privaten Alltag – z. B. in Form eines unkritischen Medienbeitrags, einer verbalen Abwertung, einer digitalen Hasskampagne oder auch physischer Gewalt. Aufgrund der unterschiedlichen Spielarten fällt es oft nicht leicht zu erkennen, dass eine antifeministische Anfeindung stattgefunden hat. Ganz besonders, weil Sexismus und andere Abwertungen darin oft eine große Rolle spielen. Es fehlt zudem an Austauschräumen, Hintergrundwissen und praktischen Strategien, um dem etwas entgegenzusetzen.

Ort: im Konferenzzentrum der Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr. 8, 10117 Berlin

Veranstalter*innen: Die Netzwerktagung findet im Rahmen des Projekts „Antifeminismus begegnen - Demokratie stärken“ statt. Das Projekt ist eine Kooperation vom Gunda-Werner-Institut, der Amadeu Antonio Stiftung und Dissens – Institut für Bildung und Forschung e.V.

Anmeldung  hier

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Die Veranstaltung richtet sich an

  • Demokratie leben!-Programmpartner*innen
  • staatliche und zivilgesellschaftliche Akteur*innen bzw. Multiplikator*innen
  • Menschen, die in der Forschung, sozialen Arbeit/Beratung, Pädagogik, Bildung oder Politik aktiv sind
  • von Antifeminismus Betroffene
  • und Menschen, die sich für die Themen (Anti-)Feminismus, Sexismus und Geschlecht interessieren, damit schon Erfahrungen gemacht haben oder dazu arbeiten.